Musterstatuten kanton zürich

Nach geltendem schweizerischen Steuerrecht sind Dividenden und andere Gewinne aus Aktien zu einem ermäßigten Satz steuerpflichtig, um die Auswirkungen einer doppelten wirtschaftlichen Besteuerung (Körperschaftssteuer auf das Einkommen der Gesellschaft sowie private Einkommensteuer bei Ausschüttung für den Anteilseigner) abzumildern. Dieser ermäßigte Satz betrug 60 % der ausgeschütteten Leistungen aus der Beteiligung (z. B. Dividenden) auf Bundesebene, wenn die Beteiligungsrechte mindestens 10 % des Grundkapitals der Gesellschaft ausmachen, während die Kantone unterschiedliche ermäßigte Sätze hatten. Im Rahmen von TRAF wurde der ermäßigte Satz auf Bundesebene auf mindestens 70 % und auf kantonale Ebene auf mindestens 50 % angehoben. Die Kantone können jedoch höhere Steuern vorsehen. (i) Das Bundesrecht hat Vorrang vor kantonalen Verfassungen und Gesetzen, jeder Kanton hat seine eigene Verfassung, Legislative, Exekutive, Polizei und Gerichte. [13] Ähnlich wie beim Bund folgen die Kantone einem Verwaltungssystem der Regierung. Der 1830 abgeschlossene Prozess der « Wiederherstellung » gab die meisten der früheren Feudalrechte an die kantonalen Patriten zurück, was zu Rebellionen in der Landbevölkerung führte. Die Liberale Radikale Partei verkörperte diese demokratischen Kräfte, die eine neue Bundesverfassung forderten. Diese Spannung, gepaart mit religiösen Fragen (« Jesuit-Frage »), eskalierte in den 1840er Jahren mit dem kurzen Sonderbund-Krieg zu einem bewaffneten Konflikt.

Der Sieg der radikalen Partei führte 1848 zur Gründung der Schweiz als Bundesstaat. Die Kantone behielten weitreichende Souveränität, durften aber keine einzelnen stehenden Armeen oder internationalen Beziehungen mehr unterhalten. Da die Revolutionen von 1848 in Westeuropa anderswo gescheitert waren, befand sich die Schweiz im späten 19. Jahrhundert (und mit Ausnahme der Französischen Dritten Republik bis zum Ende des Ersten Weltkrieges) als isolierte demokratische Republik, umgeben von den wiederhergestellten Monarchien Frankreichs, Italiens, Österreich-Ungarns und Deutschlands. Die CPC sowie das materielle Zivilrecht der Schweiz sind Bundesrecht, während die Organisation des Justizsystems auf kantonaler Ebene weiterhin in der Verantwortung der Kantone liegt. Das Bundesrecht sieht jedoch bestimmte Richtlinien für die Organisation der Justiz vor. Insbesondere verpflichtet die CPC in der Regel die Kantone, ein Gerichtssystem mit zwei kantonalen Instanzen einzurichten: einem erstinstanzlichen Gericht; und ein Berufungsgericht als zweite Instanz für die erste (und in der Regel vollständige) Berufungsprüfung. Auf politischer Ebene ist eine Gemeinde die kleinste Regierungseinheit der Schweiz. Die Stadt Zürich selbst ist ein Beispiel für eine Gemeinde. Die nächste Ebene ist der Kanton Zürich, der auch eine eigene Regierung und ein eigenes Parlament hat. Es gibt 26 Kantone, die zur Schweiz gehören und die sogenannte Helvetische Konföderation bilden. Die Stadt Zürich als Gemeinde verfügt über bedeutende Entscheidungsbefugnisse und Autonomie im politischen System der Schweiz.

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